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Leben am Fluß 2050
WWF-Auen-Institut, Herr Prof. Dr. Emil Dister,
Kontakt: auen@wwf.de
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Einleitung
Leben am Fluß im Jahre 2050 ? - Niemand kann wohl ernsthaft für sich in Anspruch nehmen, eine auch nur halbwegs zutreffende Voraussage über den Zustand der Gesellschaft und der Landschaft entlang des Oberrheins in der Mitte des beginnenden Jahrtausends treffen zu können. Allein der Rückblick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte belehrt uns, daß selbst dramatische politische, gesellschaftliche, technische und wirtschaftliche Entwicklungen kaum vorhersehbar und in ihren Konsequenzen und Welchselwirkungen nicht überschaubar waren. Man denke nur an die Entwicklung in der Osthälfte Europas nach 1989! Es soll deshalb hier gar nicht der Versuch gemacht werden, über die Situation am Rhein im Jahr 2050 zu spekulieren. Vielmehr kann es nur darum gehen, stabile Trends aufzuzeigen, die uns eine Vorstellung vermitteln, wohin die Entwicklung wahrscheinlich gehen wird. Aus diesen Trends lassen sich natürlich Szenarien ableiten, die mit aller Vorsicht auch umschrieben werden sollen. Bei allen derartigen Überlegungen muß man sich im klaren darüber sein, daß Trends nicht etwa schicksalhaft über uns hereinbrechen und unabänderlich ihren Lauf nehmen, sondern durch politischen bzw. gesellschaftlichen Willen gesetzt oder wenigstens verändert werden können.
Auftragsgemäß beziehen sich diese Überlegungen in erster Linie auf die rezente Rheinaue in Rheinland-Pfalz, also auf das Überflutungsgebiet des Rheins zwischen den Hochwasserdämmen.


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