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Kurzinformation zum Fachbeitrag

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Touristische Inwertsetzung
FUTOUR Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung
GmbH & Co. KG, München, Herr Popp,
Kontakt: www.futour.com, info@futour.com
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Einleitung
Aufgabe von FUTOUR

Die konkrete Aufgabe der FUTOUR Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung GmbH & Co. KG in diesem Projekt besteht darin, die touristische Nutzung der Auen perspektivisch darzustellen. Welche potenzielle touristische Inwertsetzung ist in einer natürlichen Auenlandschaft möglich, so dass diese gleichzeitig auch den ökologischen und sozialen Anforderungen gerecht wird.
Zuerst werden daher die aktuellen Trends im Tourismus aufgezeigt. Sie bilden die Grundlage für die Erarbeitung zielgruppenorientierter Maßnahmen.
Danach werden umweltbezogene touristische Angebote in Deutschland dargestellt ("Die Konkurrenz schläft nicht!"). Hierbei soll aufgezeigt werden, dass und wie ein dauerhaft umweltgerecht angelegter Tourismus auch ökonomisch interessant sein kann.
Im dritten Abschnitt werden spezifische Ansätze eines umweltorientiertem Tourismus in Rheinland-Pfalz untersucht. Die aktuelle Situation wird recherchiert und in Bezug zu bereits bestehenden touristischen Ansätzen gesetzt. Dabei werden nicht nur die Auenbereiche berücksichtigt, es werden aber Bezüge dazu hergeleitet.
Nach diesen Ansätzen werden dann mögliche touristische Entwicklungsalternativen in Überschwemmungsauen analysiert. Es interessiert, wie und auf welche unterschiedlichen Arten periodisch überflutete Rheinauen touristisch in Wert gesetzt werden können, ohne die Ziele des Hochwasserschutzes zu gefährden oder sensible Landschaftsbestandteile zu gefährden. Inszenierungen können hierbei eine bedeutende und hilfreiche Rolle spielen, um in der Natur schwer sichtbare oder komplexe Zusammenhänge transparent zu machen.
Um die spezifischen Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Überschwemmungsauen am Oberrhein zu definieren, wird die Situation der rheinland-pfälzischen Auenbereiche untersucht. Aus dieser Analyse lassen sich - zusammen mit den vorhergehenden Untersuchungsergebnissen - für die betreffenden Gebiete mögliche und realistische Entwicklungsalternativen ableiten.
Damit die zuvor erarbeiteten Perspektiven auch in konkrete Projekte münden, werden abschließend die notwendigen Schritte für die Umsetzungsphase aufgezeigt. Hierfür müssen langfristige Strategien definiert, entsprechende Projekte festgelegt und sich daraus ableitende Maßnahmen entwickelt werden. Um die Umsetzung zu gewährleisten, sind bereits in einem frühen Stadium regionale Akteure einzubinden und als spätere Kooperationspartner zu gewinnen. Die für diese Strategie erforderlichen Schritte werden dargestellt.


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