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Auen mit Zukunft – über den Tellerrand geschaut
Beispiel Nationalpark Donau-Auen – Grüne Wildnis am großen Strom




Der Nationalpark Donau-Auen bildet ein „grünes Band” zwischen den Ballungsräumen Wien und Bratislava. Er umfasst die größten zusammenhängenden, ökologisch weitgehend intakten Auenlandschaften in Mitteleuropa. Geprägt von der freien Abflussdynamik der Donau, sichert der Nationalpark einen Komplex von Ökosystemen. Die Vielfalt an gefährdeten und seltenen Lebensräumen und Pflanzen- und Tierarten ist gewaltig. Seine landschaftliche Schönheit macht ihn für viele Menschen zum begehrten Erholungsraum.

Die Hochwasser der Donau überfluten regelmäßig die Aue und prägen so den Lebensrhythmus der Flusslandschaft. Schotterbänke und Inseln entstehen neu und werden in rascher Abfolge von speziell an diese Lebensräume gebundenen Pflanzen und Tieren besiedelt. Ebenso schafft der Fluss neue Gewässer und lässt diese wieder vergehen, um sie an anderer Stelle neu zu bauen.

1997 erfolgte die internationale Anerkennung des im Oktober 1996 geschaffenen Nationalparks Donau-Auen – ein Qualitätssiegel, das nur Gebieten von besonderer Schutzwürdigkeit zuteil wird.

Der Nationalpark Donau-Auen gliedert sich in die Naturzone, Naturzone mit Managementmaßnahmen und Außenzone. Die Naturzone umfasst jene Bereiche, die über ein ausreichendes Potenzial zur Entwicklung von natürlichen Auwäldern verfügen oder bereits Tierund Pflanzenarten bzw. Lebensräume von besonderer Bedeutung aufweisen. In ihr ist jede wirtschaftliche Nutzung untersagt. Die Naturzone mit Managementmaßnahmen umfasst jene Flächen, die auch weiterhin traditionell genutzt werden sollen. Dazu zählen artenreiche Wiesen sowie Waldflächen mit Mitteloder Niederwaldbewirtschaftung. Die Außenzone umfasst die Bereiche für Besucherinformation, Infrastruktureinrichtungen und auch Ackerflächen für den biologischen Landbau.

„Grüne Wildnis am großen Strom“
Mit diesem Slogan, in einer attraktiven Broschüre verpackt, wirbt die „Nationalpark Donau- Auen GmbH“ um Besucher. Die Besucherzahlen nahmen in den vergangenen Jahren ständig zu.

Mehrstündige, von geschulten Besucherbetreuern geleitete Exkursionen durch die freie Natur laden dazu ein, „das Besondere zu suchen“. Mit Fahrradtouren, Bootsexkursionen und Kutschfahrten werden die Besucher dazu animiert, sich die Schönheiten des Nationalparks Donau-Auen zu erschließen und die Wiesen, den Auwald und die idyllischen Donauinseln zu genießen. Die Sprache der Broschüren macht Lust auf mehr:

„Bewundern Sie beim Kanufahren auf einem Altarmgewässer eindrucksvolle Baumgestalten und beobachten Sie mit etwas Glück den Eisvogel – den fliegenden Edelstein des Nationalparks. Sie paddeln vorbei an vom Biber gefällten Bäumen und an Graureihern, die regungslos auf Beute lauernd am Ufer stehen“.

>> weiterführende Informationen








http://www.donauauen.at






 
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