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Alles unter einem Hut?
Hochwasserrückhalt, Naturschutz und Naherholung in einer faszinierenden Landschaft sind kein Widerspruch, sondern hier und da bereits gelebte Realität. Die hierfür notwendige Landschaftskulissen mit hohem Erlebniswert werden dabei vom naturnahen Waldbau und einer auf den vorhandenen Strukturen aufbauenden Landwirtschaft fortentwickelt und erhalten.

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Es beginnt vor Ort
Die besten Erfolgsaussichten für eine multifunktionalen Gestaltung bestehen dann, wenn vor Ort der Wunsch reift, die Rheinauen und auch Teile der Altaue im Sinne der oben beschriebenen Visionen zu entwickeln. Wird der Anlieger zum Akteur, wächst die Akzeptanz in der Region.
Akteur oder Bauherr kann beispielsweise eine Ortsgemeinde oder Stadt, eine Verbandsgemeinde oder ein Kreis werden. Viele Projekte haben schon gezeigt, dass sie dann besonders gut laufen, wenn ein „Macher” vor Ort die treibende Kraft bildet, der glaubwürdig und authentisch für die jeweiligen Entwicklungsabsichten einstehen kann. Selbstverständlich sind in den beginnenden Diskussionsprozess alle gesellschaftlich relevanten Gruppen einzubinden. Partizipation solle in diesem Zusammenhang nicht nur Modewort sein, sondern tatsächlich praktiziert werden.

Günstig ist die strukturelle Verknüpfung mit vorhandenen touristischen und gastronomischen Angeboten, wie zum Beispiel Schifffahrt, Heimat- oder Ziegeleimuseum, dem Rheinwanderweg „Veloroute Rhin”, Walderlebnispfaden usw. Ebenso vorteilhaft ist es, wenn auch die Altaue über ein attraktives Landschaftsbild verfügt und die Dörfer echte Schmuckstücke sind. Geeignete Beispiele gibt es viele entlang des Rheins.

Einen in diesem Sinne besonders geeigneten Raum stellt die Region Wörth/Neupotz dar. Einerseits existieren hier bereits einige Bausteine einer touristisch attraktiven Aue, andererseits kommt es in naher Zukunft in diesem Bereich zur Reaktivierung von Überflutungsaue auf einer Fläche von ca. 145 ha. Die mit dieser Entwicklung einhergehenden Veränderungen stellen plakative Entwicklungsschritte dar, die touristisch aufbereitet und erlebbar gemacht werden können. Hinzu kommt, dass die Entwicklungsbemühungen auf der anderen Rheinseite derzeit auf den gleichen Raum abzielen, so dass auch rheinüberschreitende Maßnahmen und Aktivitäten möglich erscheinen.

Neben Wörth/ Neupotz gibt es weitere Räume mit außerordentlich hohem Entwicklungspotential. Beispielhaft genannt seien hier der Goldgrund bei Wörth, die Kollerinsel mit Otterstädter Altrhein oder die Rheinauen zwischen Mainz und Ingelheim, wo bereits das Modellprojekt „Rheinauenentwicklung und Gestaltung – eine Region im Gespräch“ initiiert wurde.

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