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Das AUENFORUM

Ein für den Diskussions- und Planungsprozess entscheidend hilfreiches Instrument könnte das AUENFORUM bilden, in das alle Gruppen von Anfang an eingebunden werden. Die Organisationsform ist dabei weniger entscheidend. Wichtig ist die Transparenz der Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse sowie der Gestaltungs- und damit Entscheidungswille der Hauptakteure. Das AUENFORUM gewährleistet die gesellschaftliche Partizipation und entspricht damit einer wichtigen Grundforderung der AGENDA 21.

Nichts ist so überzeugend wie ein gelungenes Projekt
So stand beispielsweise bei der Entwicklung des Nationalparks Donauauen oder auch im deutsch-niederländischen Grenzprojekt De Gelderse Poort am Anfang eine gehörige Portion Skepsis. Als jedoch die ersten Maßnahmen sicht- und erlebbar wurden, wandelte sich Zurückhaltung in Befürwortung. Und später wurde daraus Begeisterung. Ein gelungenes Projekt macht Lust auf Mehr und inspiriert andere zum Engagement. Auch am Oberrhein muss schon ein wenig Mut zur Vision gepaart mit einem ordentlichen Schuss Heimatverbundenheit zusammenkommen, um die Rheinauenentwicklung voranzutreiben. Die Größe des Einzelprojektes oder die Anzahl verschiedener Teilaktivitäten ist dabei zweitrangig. Wichtiger ist, dass nur realisierbare Vorhaben angegangen werden. Bei sich dann zukünftig anschließenden Entwicklungsschritten ist oft schon mehr möglich als im ersten Teilprojekt.

Flussauenlandschaft Oberrhein
Die rheinland-pfälzischen Überschwemmungsgebiete am Oberrhein eignen sich darüber hinaus für die großflächige Ausweisung eines Naturparks „Flussauenlandschaft Oberrhein“. Hier könnte beispielhafte Zusammenarbeit mit Hessen und Baden-Württemberg praktiziert werden.

Gerade die sehr erfolgreich abgeschlossenen Vorplanungen für das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ haben gezeigt, wie im Verbund mehrerer Länder und unter Einbeziehung von am Fluss liegenden Städten und Gemeinden ein tolles Vorhaben gelingen kann. Es werden vorher nicht denkbare touristische Wertschöpfungen erreicht und die Thematik der dynamischen Flussauen erlangt mittlerweile in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert.

Durch den Status eines Naturparks „Flussauenlandschaft Oberrhein“ würde die Identität der Region enorm gestärkt werden. Wie die Erfahrung aus anderen Naturparkregionen zeigt, werden durch die gezielte Verknüpfung von Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung mit der Vermarktung regionaler Produkte wesentliche Beiträge zur Bewahrung der Kulturlandschaft geleistet. Schutz und Nutzung der Kulturlandschaft sind hier untrennbar verbunden. Naturparke erweisen sich in der Regel als regionale Wirtschaftsimpulse.

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