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Förderung
Die Rheinauenentwicklung hat eine regionale Bedeutung, die über die Standortvorteile für die initiierende Gemeinde hinausgehen. Das Land Rheinland-Pfalz bietet daher seine Partnerschaft an und ist bereit, die zukünftigen Akteure zu unterstützen. Neben Landesmitteln können dabei auch europäische Förderwege aufgezeigt werden.



Landesmittel
Über verschiedene Förderinstrumente des Landes Rheinland-Pfalz kann beispielsweise die für die EU-Projekte notwendige anteilige Landesfinanzierung gewährleistet werden.
• AKTION BLAU (Schaffung naturnaher Gewässer) der Wasserwirtschaftsverwaltung
• FUL-Programme (Förderung umweltschonender Landwirtschaft), Bewirtschaftungsund Pflegeverträge, Artenhilfsprogramme sowie Mittel der Stiftung Umwelt und Natur Rheinland-Pfalz stehen seitens der Landespflegeverwaltung zur Verfügung.
• Dorferneuerungsprogramme und Zukunftsinitiative ländlicher Raum (ZIL) des Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Weinbau

Europäische Union

A: Strukturfonds
Die Struktur- und Kohäsionspolitik der Europäischen Union zielt vor allem auf den Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede.
• Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) unterstützt vier Maßnahmen, die sich auf das gesamte Gebiet der EU erstrecken. In Rheinland-Pfalz kommt dieses Instrument im Rahmen des ZIL (Zukunftsinitiative ländlicher Raum) zum Einsatz.
• Das Finanzierungsinstrument zur Ausrichtung der Fischerei (FIAF) finanziert Begleitmaßnahmen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik.

B: Gemeinschaftsinitiativen:
Die Gemeinschaftsinitiativen sind Maßnahmen der Strukturförderung durch die Europäische Union, die über die Instrumente der Strukturpolitik (EFRE, ESF, EAGFL, FIAF) unterstützt werden, bei denen aber die Europäische Kommission die Gebiete, das Konzept und die Interventionsprioritäten festlegt.
LEADERplus: Maßnahmen zur Innovation und deren Verbreitung im ländlichen Raum. LEADERplus-Gruppen und Ansprechpartner sind gebildet.
INTERREG III: Grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit zur Förderung einer ausgewogenen und harmonischen Entwicklung des gemeinschaftlichen Raums.
• URBAN II: Wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung der krisenbetroffenen Städte zur Förderung einer dauerhaften Städteentwicklung.

LIFE:
Maßnahmen zum Schutz der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen von gemeinschaftlichem Interesse, d.h. NATURA 2000 (LIFE-„Natur”) und zur Einbeziehung von Umweltaspekten in den übrigen politischen Bereichen der Union sowie zur Umsetzung und Fortschreibung der Umweltpolitik („LIFE - Umwelt”).

Als erster Ansprechpartner steht Ihnen das Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz, Herr Ralf Schernikau (Tel.: 0 6131/63 0168), zur Verfügung.

   
 
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