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Quo vadis, Rheinaue?
Neue Felder für den Forst




Auen sind sehr gute Standorte, um forstwirtschaftliche Interessen mit denen des Naturschutzes und der Naherholung in Einklang zu bringen. Der nährstoffreiche Auenlehm führt zu einem raschen Wachstum der Bäume und entsprechend zu hohen jährlichen Wertzuwächsen. Eiche, Pappel, Walnuss und Schwarznuss, auf den höheren Stellen Esche und Ahorn vertragen die Überflutungen und können auf dem Holzmarkt gute Preise erzielen.


Eine auf nachhaltige Nutzung ausgerichtete Forstwirtschaft fördert die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und macht die Auwälder zu einem attraktiven Naherholungsraum. Künftig könnte eine Nutzung der starkwüchsigen Strauchschicht im Auwald für Brennholz nach dem Vorbild der historischen Mittelwald- Wirtschaft interessant werden – nicht nur unter wirtschaftlichen, sondern gleichzeitig unter landespflegerischen Gesichtspunkten und zur Einsparung fossiler Energieträger. Dem sollte auch die Rückkehr eines „natürlichen” Holzfällers nicht entgegenstehen. Denn der Biber wird in absehbarer Zeit in die rheinlandpfälzische Rheinaue zurückkehren.


Die Forstwirtschaft widmet sich bereits dem Erhalt und der Vergrößerung der Auenwälder in der Überschwemmungsaue. Die naturnahen Auwälder werden mit dem zunehmenden Eichenanteil hochwassertoleranter, ökologisch wertvoller und besonders attraktiv für den Erholungssuchenden.

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