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"Multifunktionale Entwicklung von Überschwemmungsauen"








Hochwasserschutz, Naturschutz und Erholung -
alles unter einem Hut?

Hochwasserrückhalt, Naturschutz und Naherholung in faszinierender Landschaft mit hohem Erlebniswert ist kein Widerspruch, sondern hie und da bereits gelebte Realität. Der naturnahe, am Standort orientierte Waldbau und die auf den vorhandenen Strukturen aufbauende Landwirtschaft bieten Lebensräume und helfen die hierfür notwendigen Landschaftskulissen zu erhalten.

Es beginnt vor Ort

Die besten Erfolgsaussichten für erfolgreiches und nachhaltiges Leben am Strom bestehen dann, wenn vor Ort der Wunsch reift, die Rheinauenentwicklung ein Stück weit selbst in die Hand zu nehmen. Wird der Anlieger zum Akteur, führt dies automatisch zu hoher Akzeptanz in der Region.
Viele Projekte haben schon gezeigt, dass sie dann besonders gut laufen, wenn ein "Macher" vor Ort, der glaubwürdig und authentisch für die jeweiligen Entwicklungsabsichten einstehen kann, die treibende Kraft bildet. Aber natürlich soll jeder, der will, auch mitreden können. Je mehr Menschen über die Zukunft ihrer Heimat diskutieren, desto besser.

Bausteine

Eine schöne Landschaft alleine reicht nicht aus, da muss schon noch ein wenig mehr zusammen kommen. Die Rheinaue aber, in der die gestaltende und manchmal zerstörerische Kraft der Natur noch hautnah erlebt werden kann und die ihr Gesicht bei jedem Hochwasser verändert, hat ihren eigenen Reiz. Wälder und Gewässer als Lebensräume für eine Vielzahl von seltenen Tier- und Pflanzenarten bilden weitere Highlights. Wer einmal einen Eisvogel beobachten konnte oder aber auch das Auenfroschkonzert live erlebt hat, wird sich erinnern und gerne wiederkommen. Dabei müssen es nicht immer gleich die großen Projekte sein. Vieles spricht dafür, erst einmal mit einzelnen überschaubaren Ideen anzufangen und auf den dabei gewonnen Erfahrungen später aufzubauen.
Viele verschiedene Bausteine sind denkbar, um eine nachhaltige Entwicklung der Rheinauen erreichen zu können. Ob und in welchem Umfang sich einzelne Gemeinden engagieren wollen, bleibt ganz ihnen überlassen. Das Land Rheinland-Pfalz bietet jedoch seine Partnerschaft an, wenn es darum geht "Leben am Strom" voranzutreiben.

Als erster Ansprechpartner hierfür steht Ihnen das Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz, Herr Ralf Schernikau (Tel.: 06131/630168), zur Verfügung.


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